Das Wissensnetzwerk möchte interdisziplinäre Forschung über das Phänomen des rechten Geschichtsrevisionismus vorantreiben. Die zentralen Fallbeispiele sind Argentinien, Deutschland und Spanien.
Wissenschaft, Didaktik und Praxis
- Herausforderungen der historisch-politischen, der kulturell-ästhetischen und Medien-Bildung im digitalen Zeitalter in schulischen, universitären und zivilgesellschaftlichen Kontexten.
- Vergleichende Perspektiven auf die Fallbeispiele Argentinien, Deutschland, Spanien, die unterschiedlichen ästhetischen und politischen Erinnerungskulturen.
- Die Rolle der Medialität in der Vermittlung von Geschichtsbildern.
- Zeitkonzepte und Geschichtsbilder der extremen Rechten.
- Demokratisch-inklusive Vermittlung und Pluralität von Erinnerungskulturen.
- Geschichte im Spannungsfeld von Fiktionalem und Faktualem.
- Medien- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Geschichtsbilder in Roman, Film, Journalismus, Fotografie und sozialen Medien wie TikTok.
- Herausforderungen demokratischer Bildung in neuen Medienumgebungen.
- Visual/Media Literacy und Geschichtskompetenz:
- Kulturwissenschaftliche Theorien des Geschichtsrevisionismus.
Wissenschaft, Didaktik und Praxis
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Didaktik und Praxis: Gemeinsam mit Bildungseinrichtungen, kulturellen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickeln wir praxisnahe Gegenstrategien und Vermittlungskonzepte. Das Netzwerk “Umkämpfte Geschichte(n)” leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz demokratischer Werte in Zeiten politischer Polarisierung und trägt zur Entwicklung einer widerstandsfähigen, pluralistischen und inklusiven Erinnerungskultur bei.






